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Herzlich willkommen!

Unsere Gemeinde hat viel zu bieten: Der für die Gemeinde namensgebende Seddiner See lädt zum Wandern, Schwimmen oder Schlittschuhlaufen ein und die Wälder zu ausgiebigen Spaziergängen. Genießen Sie die Erholung und lassen Sie sich von den Gaststätten und Cafés kulinarisch verwöhnen. Machen Sie einen Rundgang durch den Findlingsgarten, besuchen Sie das DORV-Zentrum, die Ausstellungen in der Kulturscheune oder eines unserer Feste.

Für die Kinder und Jugendlichen gibt es u. a. zwei Kindertagesstätten, eine Grundschule mit Hort, einen Jugendtreff, viele Spielplätze. Für alle Altersklassen sind verschiedene Vereine und Gruppen vor Ort, die sich über Unterstützung und neue Mitglieder freuen.

Über die Jahre hinweg haben sich viele Unternehmen angesiedelt, so dass man bei uns nicht nur wohnen, sondern auch arbeiten kann. Neben einer medizinischen Grundversorgung finden Sie zudem verschiedene Einkaufsmöglichkeiten.

Durch die Nähe und verkehrstechnische Anbindung an Potsdam und Berlin müssen Sie auch nicht auf die Möglichkeiten verzichten, die eine Großstadt bietet.

Viele weitere Infos finden Sie hier auf unseren Seiten, klicken Sie sich durch und lernen Sie uns kennen.

Ihre

Carina Simmes

Bürgermeisterin

Wissenswertes über die Gemeinde

Kähnsdorf

484 ha · 430 Einwohner

Neuseddin

1.409 ha · 2.800 Einwohner

Seddin

528 ha · 1.200 Einwohner

Namensgeber der Gemeinde: Der Große Seddiner See

Das Wappen der Gemeinde

Wappen der Gemeinde Seddiner See

Das Wappen der Gemeinde Seddiner See steht für den Zusammenschluss der drei Ortsteile Kähnsdorf, Seddin und Neuseddin im Jahr 1993.

In Blau eine eingebogene silberne Spitze, darin ein rotes Speichenrad, begleitet nach der Teilung rechts von einem gestürzten silbernen Boot in der Draufsicht, überdeckt von zwei schrägrechten silbernen Rudern, und links von einem gestürzten silbernen Fisch.

Boot und Ruder (rechts)

Ortsteil Kähnsdorf (abgeleitet von „Kahn“)

Fisch (links)

Ortsteil Seddin und die Nähe zum See

Rotes Speichenrad (in der Spitze)

Ortsteil Neuseddin und der historische Eisenbahn- und Rangierbahnhof

Blauer Hintergrund

Der namensgebende Seddiner See

Ehrenbürger der Gemeinde Seddiner See

  • Fritz Klewitz — Bürgermeister der Gemeinde Neuseddin von 1965 bis 1985
  • Hanswerner Cimbal — Ortschronist, Ehrenbürger seit 2014
  • Werner Kalle — Ortschronist, Ehrenbürger seit 2014

Geschichte

1375

Erste Erwähnung Seddins und Kähnsdorfs im Landbuch Karls IV.

1915

Neuseddin entstand mit dem Ausbau der Eisenbahn im südlichen Bereich von Berlin.

1924

Internationale Eisenbahnausstellung in Neuseddin – der Bahnhof behielt als Besonderheit den Namen „Seddin".

1972

Das Gebiet rund um den Seddiner See wird zum Naherholungsgebiet erklärt.

Geschichte und Wissenswertes

Aufklappen

Lage & Landschaft

Kähnsdorf liegt an der Südseite des Großen Seddiner Sees. Der Ortsteil umfasst eine Fläche von 484 ha und liegt im Naturpark "Nuthe-Nieplitz". Große Teile des Außenbereichs befinden sich im Landschaftsschutzgebiet "Nuthetal - Beelitzer Sander".

Kähnsdorf ist in zwei Bereiche gegliedert: das am Seddiner See gelegene alte historische Straßenangerdorf und verstreute und heterogene Siedlungsbereiche und Erholungsgebiete. Beide Ortsteile werden durch den Burberg getrennt.

Geschichte

Erstmals wurde die Gemarkung des Ortes Kähnsdorf im Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 als Ort "Kenstorp" mit einer Größe von ca. 20 Hufen angegeben.

Große Bedeutung für Kähnsdorf besaßen die fischreichen Seddiner Seen, die den Fischern ein bescheidenes Auskommen ermöglichten und den hier ansässigen Bauern eine zusätzliche Nahrungs- und Einnahmequelle boten. Die Herrschaft über diese Seen und Dörfer wechselte im Mittelalter häufig.

Kriege, Seuchen und Hungersnöte suchten das kleine Dorf in seiner vielhundertjährigen Geschichte heim. Eine entscheidende Wandlung des dörflichen Gemeindewesens bewirkte die Bauernbefreiung. Nach der Gewinnung des vollen Eigentumsrechts an den bäuerlichen Höfen im 19. Jahrhundert verkauften zunehmend mehr Bauern ihr Land und trugen dazu bei, dass sich die alten bäuerlichen Strukturen allmählich auflösten. Den Höhepunkt erreichte diese Parzellierung nach dem 1. Weltkrieg, als in Kähnsdorf und Seddin Bauern und der Berliner Bankdirektor Schuppe, der vorher Land aufgekauft hatte, größere Teile ihres Grundbesitzes aufteilten und zu Siedlungszwecken veräußerten. Die Bezeichnung "Siedlung" in Kähnsdorf sowie "Blume"- und "Schuppesiedlung" in Seddin erinnern noch heute daran.

Die Siedlung Kähnsdorf in Richtung nach Schlunkendorf wurde in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts als Waldhaufendorf angelegt und ist heute Wohn- und Wochenendhausstandort.

In den 50er Jahren wurde durch die Bildung von Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und dem Aufbau eines Zucht- und Mastbetriebes für Enten im Jahre 1965 die Wirtschaftsstruktur der Region tiefgreifend umgestaltet.

Die Entwicklung zum Erholungsstandort fand in Kähnsdorf ab ca. 1970 statt. Neben den damals 150 ansässigen Einwohnern wurden allein 1986 1.500 Sommerurlauber gezählt. Heute hat der Ortsteil 270 Einwohner.

Entwicklung nach der Wende

Ein neuer Entwicklungsabschnitt begann 1990. Im Verlauf der Wiedervereinigung musste der größte Arbeitgeber im Ort aufgeben bzw. konnte der neue Eigentümer nur noch bis Mitte 1994 produzieren. Auch der Fremdenverkehr war durch Auflösung von betrieblichen Ferieneinrichtungen zum größten Teil weggebrochen. Die entsprechenden Grundlagen für eine geordnete Entwicklung des Ortes mussten geschaffen werden.

Nach dem Zusammenschluss der Orte Seddin, Kähnsdorf und Neuseddin zur Gemeinde Seddiner See wurden die Dorferneuerungsplanung (1995), der Flächennutzungsplan (1997) sowie eine Entwicklungssatzung für die "Siedlung" und ein Tourismuskonzept erarbeitet und aufgestellt. In Kähnsdorf lag hier der Entwicklungsschwerpunkt beim Fremdenverkehr, wobei der Seddiner See als touristisches Potential nur sehr begrenzt nutzbar ist. Der Zugang und die Erlebbarkeit des Sees sind durch privat genutzte Ufergrundstücke eingeengt.

Der Bereich der ehemaligen Entenfarm und der Binnenfischerei ist als Sonderbaufläche für den Fremdenverkehr ausgewiesen. Hier könnten mittelfristig attraktive Einrichtungen in unmittelbarer Nähe zum See geschaffen werden.

Leben & Sehenswürdigkeiten

Für den sozialen und kulturellen Bereich sind in Kähnsdorf Gaststätten und Beherbergungen, ein Campingplatz sowie ein Badestrand vorhanden.

Ein besonderer touristischer Anziehungspunkt ist das Ensemble "Heimatstube und Kulturscheune". Mit der mehrjährigen Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes konnte die Gemeinde im Mai 2000 den Einwohnern und Gästen eine öffentliche Einrichtung übergeben, die sich inzwischen zu einem Mittelpunkt des Gemeindelebens entwickelt hat. Heimatstube und Kulturscheune sind als letzte Fachwerkhäuser des Ortes erhalten geblieben und liegen unmittelbar am See. Hier finden Führungen, öffentliche Sitzungen der Gemeindevertretung und deren Ausschüsse, Seniorentreffs, private Feste, Veranstaltungen, Ausstellungen und ein reges Vereinsleben statt.

Ein weiteres Ausflugsziel ist der im Jahr 2001 eröffnete Findlingsgarten. Auf einer Freifläche von 25.000 m² entstand ein Freilichtmuseum mit eiszeitlichen Geländeformschätzen, nordischen Leitgeschieben und Findlingen. Die Findlinge liegen in einer angedeuteten modellhaft gestalteten Nacheiszeitlandschaft, durch die ein mäandrierender Rundweg führt. Vielerlei Dinge gibt es zur aktiven Beschäftigung mit den Geschieben. Es werden Anleitungen gegeben zur Ansprache und Bestimmung von Geschieben, zur ursprünglichen Nutzung sowie handwerklichen und künstlerischen Verarbeitung von Findlingen und Feldsteinen.

Auch in die Infrastruktur des Ortes wurde investiert. So ist Kähnsdorf inzwischen an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen.

Die Geschichte des Ortes wurde bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts von dem damaligen Lehrer der Gemeinde Bernhard Elsler aufgeschrieben. Zahlreiche neuere Beiträge werden ständig in den Heimatblättern veröffentlicht. Anläßlich des 625jährigen Bestehens der Gemeinden Seddin und Kähnsdorf wurden die "Geschichten vom Leben am Seddiner See" herausgegeben.

Die Gemeinde in Zahlen

Umfang des Gemeindegebietes

ca. 24 km²

Einwohnerzahl

4.430

Höchste Erhebung

Rauher Berg, 78,5 m

Durchschnittliche Höhenlage

55 m über NN

Größte Wasserfläche

Großer Seddiner See, ca. 252 ha

WhatsApp-Kanal

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Öffentliches WLAN

An folgenden öffentlichen Standorten steht kostenloses WLAN zur Verfügung:

Neuseddin

Sportplatz, Zum Sportplatz 1

Seddin

Liegewiese am Seddiner See an der Hauptstr.

Kähnsdorf

Findlingsgarten Kähnsdorf an der Seddiner Str.

Kähnsdorf

Kulturscheune Kähnsdorf, Dorfstr. 15